The Glass House
USA 2001, Regie: Daniel Sackheim
 
29.11.2001
  Die Geschwister Ruby und Rhett verlieren bei einem tragischen Autounfall ihre Eltern. Nunmehr Vollwaisen, werden die zwei in die Obhut der befreundeten Familie Glass übergeben, wie die Eltern in ihrem Testament verfügt hatten. Aus dem kalifornischen Hinterland geht's nach Malibu. Dort wird auch das geschickte (haha) Wortspiel des Filmtitels deutlich: Nicht nur heißen die Pflegeeltern Glass, auch das Haus ist mehr oder weniger komplett gläsern. Leider entwickelt sich der Film genauso durchsichtig, wie das Haus am Strand ist: Falsche Fährten, unangenehme Wahrnehmungen - alles schon gesehen und genauso im "1x1 des Thrillerschreibens" gelesen. Da drängen sich höchstens noch dem unbedarftesten die üblichen Fragen auf: Was hat der Vermögensverwalter von Ruby und Rhett mit der Sache zu tun? Warum taucht Rubys Onkel nach 10 Jahren plötzlich bei der Beerdigung auf und macht Schönwetter? [...]



Zur Zeit keine Kritik.

Kurzbewertung:


Fazit:
Spannungsarmer Reißbrett-Thriller, von mostly-TV-Regisseur Sackheim routiniert in den Sand gesetzt

  Amores Perros
(Amores Perros)

Mexico, Regie: Alejandro Gonzales Inarritu
 
08.11.2001
  Der Anfang wie Reservoir Dogs: In einem Auto fahren zwei junge Männer und überall ist Blut. Sie werden verfolgt, der Mann auf dem Rücksitz kann nur schreien "er verblutet, er verblutet", während der Fahrer verzweifelte Ausweichversuche macht um den Verfolgern zu entgehen. So beginnt Amores Perros, der Mexikanische Episodenfilm, der ähnlich Pulp Fiction seine drei Geschichten in einer durcheinandergewürfelten Timeline erzählt und dem Zuschauer mit seinen geschickt konstruierten sprüngen unweigerlich in seinen Bann zieht. [...]



Zur Zeit keine Kritik.

Kurzbewertung:


Fazit:
Es ist NICHT Pulp Fiction (und es ist TROTZDEM ein guter Film)

  The Man who was not there
USA 2001, Regie: Joel & Ethan Coen
 
08.11.2001
  Die Coens mal wieder. Angeblich liebt man ihre Filme, oder man haßt sie. Ich bin noch unentschlossen. Eine deutliche Hommage an den Film Noir ist das 9. Werk der Brüder Coen. Billy Bob Thornton ist Friseur Ed Crane. Ein Mann, der nur zwei Gesichtsausdrücke kennt: Neutral und leicht verstört. Außerdem raucht Ed. Permament. Doch zur Story. Sein Job macht den schweigsamen Friseur nicht wirklich glücklich, seine Frau betrügt ihn, alles sieht trostlos aus. Doch da kommt ein Kunde und erzählt Ed von der revolutionären Idee der chemischen Trockenreinigung. Um in die Geschäftspartnerschaft einzusteigen, braucht Ed nur 10.000 Dollar. Warum also nicht den Liebhaber seiner Frau erpressen? [...]



Zur Zeit keine Kritik.

Kurzbewertung:


Fazit:
Technisch ein interessantes Werk, inhaltlich sub-standard für Coen-Verhältnisse

 
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